Programm
Birgitta Wollenweber, Klavier
Johannes Brahms Rhapsodie op.79,1 h-moll
(1833-1897)
Claude Debussy Arabesque Nr.1
(1862-1918) Clair de Lune aus Suite bergamasque
Maurice Ravel Sonatine fis-moll
(1875-1937) 1. Modéré
2. Mouvement de menuet
3. Animé
Claude Debussy Pour le Piano
(1862-1918) 1. Prélude
2. Sarabande
3. Toccata
…..……
Modeste Mussorgsky Bilder einer Ausstellung
(1839-1881)
Die Pianistin Birgitta Wollenweber gastierte international mit Klavierabenden, als Kammermusikpartnerin und Solistin mit Orchestern. folgte Einladungen verschiedener internationaler Festivals und produzierte für Funk und Fernsehen. Ihr Repertoire umfasst Werke sämtlicher Epochen, ihre Diskographie von 18 CDs beinhaltet u.a. wiederentdeckte Komponisten mit Klaviersolo- und Kammermusikwerken sowie zeitgenössische Werke.
Ihr Studium schloss Birgitta Wollenweber 1990 mit dem Konzertexamen an der Hochschule für Musik in Detmold bei Prof. Renate Kretschmar-Fischer ab. Als Stipendiatin des DAAD war sie Studentin des Royal College of Music in London bei Peter Wallfish.
Sie ist Gewinnerin des Chopinwettbewerbes in Köln und Darmstadt, des Joy-Scott-Preises des Royal College of Music, wurde ausgezeichnet beim Internationalen Klavierwettbewerb Maria Canals in Barcelona und beim Deutschen Musikwettbewerb 1991 mit Solokonzerten der "Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler" des Deutschen Musikrates.
Birgitta Wollenweber ist Professorin für Klavier an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Ihre große Leidenschaft ist die Förderung des pianistischen Nachwuchses, auch in Konzertreihen und themenbezogenen Projekten.
Sie unterrichtet u.a. in Kursen im In- und Ausland. Mit ihrer Familie lebt sie im Umland von Berlin in Brandenburg.
Die aus Zülpich stammende Birgitta Wollenweber konzertierte schon als ganz junge Pianistin zu Beginn der Langendorfer Konzertreihe in der Remise von Burg Langendorf. Sie war es auch, die zusammen mit Manfred Vetter den Konzertflügel bei STEINWAY & SONS in Hamburg auswählte und ihn fachkundig beriet.
das junge orchester NRW
Leitung: Ingo Ernst Reihl
"KlangBilder"
Mikalojus Konstantinas Čiurlionis Miške (Im Wald)
(1875-1911)
Alexander Glasunow Saxophon-Konzert
(1865-1936)
Modest Mussorgski/Maurice Ravel Bilder einer Ausstellung
(1839-1881)
das junge orchester NRW (djo NRW) besteht bereits seit über 30 Jahren als unabhängiges Ensemble. SchülerInnen, Studierende und junge Berufstätige kommen mehrmals jährlich unter der Leitung des Orchestergründers und Universitätsmusikdirektors Ingo Ernst Reihl zusammen, um gemeinsam auf hohem Niveau zu musizieren.
Gleichberechtigtes Miteinander von Laien- und ProfimusikerInnen mit hohem künstlerischen Anspruch ist eines der Markenzeichen des djo NRW. Zudem untersteht das Orchester keiner Institution. Es fühlt sich als freies Orchester dem Rhein-Ruhr-Gebiet verbunden und ist keiner einzelnen Stadt zugeordnet. Auf diese Weise bewahrt sich das junge orchester NRW umfassende künstlerische Freiheit, die durch das vielfältige ehrenamtliche Engagement der Mitglieder erst möglich wird.
1969 als Sohn einer Tänzerin und eines bildenden Künstlers in Oberhausen geboren, erhielt Ingo Ernst Reihl früh Trompeten- und Klavierunterricht. 1985 bis 1988 studierte er Komposition bei Prof. Wolfgang Hufschmidt an der Folkwang Universität der Künste in Essen und gründete in dieser Zeit das junge orchester NRW, das er noch heute musikalisch leitet.
Ingo Ernst Reihl wurde 1994 Stipendiat der Herbert von Karajan Stiftung und 1997 Stipendiat der Leonhard-Stinnes-Stiftung. 1999 ernannte ihn das Staatliche Kammerorchester der Republik Belarus zu seinem Ehrendirigenten. Seit Oktober 2001 ist Ingo Ernst Reihl Honorarprofessor für Dirigieren an der Staatlichen Musikakademie Belarus. Zudem leitet er seit 2013 das Universitätsorchester der Technischen Universität Dortmund und unterrichtet dort Dirigieren/Ensembleleitung.
Reihl gehört seit 2014 zum Dirigententeam der Penderecki-Akademie, dem Festivalorchester von musik:landschaft westfalen. Im selben Jahr wurde er Honorarprofessor an der Universität Witten/Herdecke. Er gibt regelmäßig Dirigier-Meisterkurse an der Norwegischen Musikhochschule in Oslo.
Seine Arbeit als Gastdirigent zahlreicher Ensembles führte ihn durch West- und Osteuropa und ist dokumentiert auf CD- sowie in Rundfunk- und Fernsehaufnahmen.
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Preisträgerkonzert
Erste Bundespreisträger vom Bundeswettbewerb Jugend Musiziert und die Preisträger des Sonderpreises 'Besondere
Besetzungen in der Kategorie 'Neue Musik' der Manfred Vetter-Stiftung 2026
„Jugend musiziert“ - der große musikalische Jugendwettbewerb - motiviert Jahr für Jahr über 20.000 junge Musikerinnen und Musiker zu besonderen künstlerischen Leistungen. Er ist eine Bühne für viele, die als Solisten oder im Ensemble ihr musikalisches Können in der Öffentlichkeit zeigen und sich einer fachkundigen Jury präsentieren wollen. Neben dem musikalischen Wettbewerb geht es bei “Jugend musiziert“ um die Begegnung musikbegeisterter Jugendlicher und um die Bewältigung einer besonderen künstlerischen Herausforderung. Die konzentrierte Arbeit mit dem Musikinstrument oder der Singstimme, die Auseinandersetzung mit Werken verschiedener Musikepochen oder das gemeinsame Erlebnis beim Musizieren im Ensemble bereichern alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und fördern ihre Entwicklung.
"Jugend musiziert" hat in nunmehr 63 Jahren wesentliche Impulse für das Musikleben in Deutschland gegeben. Der Wettbewerb hat künstlerische Maßstäbe gesetzt und auch für weniger gebräuchliche Instrumente, für weniger bekannte Werke und neue Stilrichtungen eine Plattform geschaffen. Die jährlich wechselnden Instrumental- und Vokal-Kategorien liefern wichtige Literaturtipps und geben Anregungen und Ziele für die Arbeit im Unterricht. “Jugend musiziert“ wird von Musikschulen und allgemein bildenden Schulen, von privaten Musikerziehern und Hochschullehrern sowie von vielen musikpädagogischen Verbänden und Interessengemeinschaften gefördert und unterstützt. Der Deutsche Musikrat, die öffentlichen Musikschulen und musikpädagogische Organisationen sichern die organisatorische Durchführung; Bund, Länder und Gemeinden sowie die Sparkassen-Finanzgruppe und zahlreiche weitere private und öffentliche Unterstützer stellen die notwendigen Mittel zur Verfügung.
"Jugend musiziert" ist offen für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, junge Berufstätige und Studierende, die nicht in einer musikalischen Berufsausbildung stehen. "Jugend musiziert“ steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Der Wettbewerb gliedert sich in drei Phasen: Aus mehr als 140 Regionalwettbewerben gehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 16 Landeswettbewerbe in Deutschland und der 3 Landeswettbewerbe der Deutschen Schulen im Ausland (Mittelmeer-West, Mittelmeer Ost sowie Nord- und Westeuropa) hervor. Die ersten Landespreisträgerinnen und Landespreisträger werden zum Bundeswettbewerb entsandt. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Urkunden und Preise vergeben. Die besten Leistungen im Bundeswettbewerb zeichnet das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus. Stiftungen, Organisationen, Institutionen und Privatpersonen vergeben darüber hinaus zahlreiche Sonderpreise und Stipendien.
Die „Besonderen Besetzungen“ bei Jugend musiziert sind seit vielen Jahren Ziel der Förderung durch die Manfred-Vetter-Stiftung für Kunst und Kultur. In dieser Wertungskategorie treten Ensembles mit 2 bis 13 Spielern an – in spannendsten Besetzungen und mit faszinierender Musikliteratur in den Bereichen der Alten Musik, der Klassik und Romantik sowie der Neuen Musik. Das Konzert in der Remise wird von den aktuellen Bundespreisträgern des Jahres 2026 bestritten, die beim Bundeswettbewerb Pfingsten einen ersten Preis errungen haben werden und den Sonderpreis der Manfred-Vetter-Stiftung für Kunst und Kultur zugesprochen bekommen.
Man kann fast sicher sein, die jungen Ausnahmetalente in einigen Jahren auf großen Podien hören zu können. 2026 liegt der stilistische Fokus der Besonderen Besetzungen auf dem Bereich „Neue Musik“
Programm
Da für die weiteren Beiträge dieses Konzertprogramms die aktuellen Besetzungen für 2026 und die Werke erst nach Pfingsten mit Abschluss des Bundeswettbewerbes in München und Regensburg feststehen werden, kann das Konzertprogramm auch erst unmittelbar im Anschluss zusammengestellt werden. Somit werden Sie, liebe Konzertbesucher, erneut ein „Überraschungskonzert“ erleben, das sicher wieder viele freudige Eindrücke mit den jungen Menschen und der frischen Art ihres Musizierens vermitteln wird – sozusagen lebendiges kulturelles Erbe oder: „ein Spiel mit (dem) Feuer“!
(Moderation: Matthias Pannes)
Bundesjazzorchester (Bujazzo)
Künstlerische Leitung: Theresia Philipp
Mountains And Melodies
Das Bundesjazzorchester (Bujazzo) präsentiert in diesem Sommer ein außergewöhnliches musikalisches Projekt, das den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und Armenien in den Mittelpunkt stellt. Armenien, ein Land mit einer reichen Geschichte, vielfältiger Kultur und einer lebendigen Jazzszene, liefert die Inspiration für „Mountains and Melodies“. Der armenische Komponist und Pianist Yessaï Karapetian und die Saxophonistin, Komponistin und Künstlerische Leiterin des Bundesjazzorchesters Theresia Philipp entwickeln gemeinsam ein einzigartiges Programm, das die musikalischen Traditionen beider Länder auf überraschende Weise miteinander verbindet.
Vom 15. bis 22. August erarbeiten die jungen Musikerinnen und Musiker der Musikakademie Rheinsberg neue Werke, die eigens für das Bujazzo komponiert werden.
Die Kompositionen vereinen Offenheit, gegenseitige Inspiration und die Freude am Dialog. Sie spiegeln die Vielfalt und Dynamik beider Kulturen wider und laden das Publikum ein, die verbindende Kraft der Musik hautnah zu erleben.
Nach den Konzerten in Deutschland geht die Reise weiter: Das Bundesjazzorchester wird das Programm in Armenien spielen und so einen musikalischen Brückenschlag mit Workshops, Schülerkonzerten und gemeinsamen Session schaffen, der weit über die Grenzen des Jazz hinausreicht.
Mit „Mountains And Melodies“ setzt das Bujazzo ein starkes Zeichen für künstlerische Innovation, internationale Begegnung, und kulturelle Vielfalt.
Theresia Philipp ist Saxophonistin, Klarinettistin und Komponistin. Sie studierte in Köln und Mannheim, war selbst Mitglied im Bundesjazzorchester und gilt als eine der markanten Stimmen der deutschen Jazzszene. Als Saxophonistin und Komponistin prägt sie ihre Ensembles Pollon und Seeds of Sweat und schreibt Werke für Chor, Big Band und Orchester. Aufträge erhielt sie u. a. vom MDR Rundfunkchor, der HR Big Band, dem EOS Kammerorchester und ColLab Cologne. Für ihre Arbeit wurde sie u. a. mit dem Kölner Jazzpreis (2020) und dem WDR Jazzpreis (2022) ausgezeichnet. Seit 2025 ist Theresia Philipp Teil des Teams der künstlerischen Leitung des Bundesjazzorchesters. Zudem unterrichtet sie als Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.
